• Bild 1
  • Bild 2
  • Bild 3
  • Bild 4
  • Bild 5
  • Bild 6
  • Bild 7
  • Bild 7

Drehrohr-Biomasse-Heizkessel steht rechtzeitig bereit für institutionelle Messreihen

 

Ende März 2013 kam der Kontakt zur „Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft" zustande, die im Auftrag der „Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe" (FNR) zahlreiche Biomasse-Heizkessel auf die betriebssichere und umweltschonende Verwertbarkeit von Biomassen testet und bewertet. Im Fokus des landwirtschaftlich orientierten Instituts stehen die Verbrennungsversuche mit Strohpellets. Die Vergleiche werden veröffentlicht und geben den Verbrauchern eine Hilfestellung zur Auswahl des richtigen Kessels (Veröffentlichung folgt).


Das einmalige Angebot dieses Instituts, unseren Heizkessel in den Vergleich mit aufzunehmen und in der letzten Maiwoche die entsprechenden Testreihen durchführen zu wollen, haben wir dankend angenommen. Da jedoch die Vorlaufzeit zur Planung, Fertigung und Installation eines jeden Projekts i.d.R. 12 Wochen dauert, standen wir unter enormen Zeitdruck. Der Prototyp wurde zu diesem Zeitpunkt bereits für den Kunden in Freren vorbereitet, sodass dieser nicht zur Verfügung stand und außerdem sollten die institutionellen Messungen an dem 1. Serienkessel durchgeführt werden, um auch weiterhin repräsentativ zu sein. Somit blieben 9 Wochen um einen betriebsbereiten Drehrohr-Biomasse-Heizkessel aufzubauen. Um den Termin einhalten zu können, mussten Konstruktionsarbeiten, die modulare Fertigung, die Montage sowie externe Dienstleistungen wie z.B. die Feuerfestauskleidung, die Elektroinstallation und die Softwareoptimierung parallel ablaufen. Nur weil alle Beteiligten hervorragend mitgezogen haben, konnte der Heizkessel zum Wochenende vor den Testreihen fertiggestellt werden. Die zwingend erforderliche Trocknungskurve zum gezielten Austrocknen des Feuerfestbetons wurde am Wochenende durchgeführt und konnte am Abend vor Messreihenstart erfolgreich abgeschlossen werden. Punktlandung!


Nun galt es bei den offiziellen Messreihen die positiven Messergebnisse aus den vergangenen Messreihen am Prototypen zu bestätigen. Der erste Tag der institutionellen Messreihen, war mehr als vielversprechend. Die Emissionsmessungen bei Volllastbetrieb mit Stroh-Pellets haben den anwesenden Prüfer sichtlich beeindruckt, da die Grenzwerte sogar bei dem sogenannten schwierigsten Brennstoff „Stroh" deutlich unterschritten wurden. Vergleichbare Heizkessel seien am Markt nicht verfügbar.


Besonders mit Hilfe dieses sehr positiv ausgefallenen Vergleichs der Heizkessel soll nun über die neu gegründete „Werkstätten heating-systems GmbH" der Vertrieb des Drehrohr-Biomasse-Heizkessels fokussiert werden. Dabei sei angemerkt, dass der 1. Serienkessel nach einigen weiteren Testreihen mit unterschiedlichen Brennstoffen in Offenbach installiert werden soll. Außerdem haben weitere Kunden signalisiert, dass die Finanzierung für einen Drehrohr-Biomasse-Heizkessel gesichert sei und die Bestellungen ausgelöst werden, wenn die institutionellen Messreihen die ausgegebenen Emissionswerte bestätigen.


An dieser Stelle sei nochmal allen Beteiligten dieses Kraftaktes gedankt. Gute Arbeit!

 

 anlage1

Fertig installierter Drehrohr-Biomasse-Heizkessel in der für die neue Sparte eingerichteten Monotal-Halle

 

 

 

Unbenannt2

Ascheaustragung; Brennstoffproben im Hintergrund

 

 

 

Unbenannt3

Institutionelle Emissionsmessungen in der Rauchgasleitung

 

 

 

Unbenannt4

Bedienpanel während der Messreihen