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reh500

 

 

 

Drehrohrkessel, Typ REH500eco

Die besonderen Merkmale der Drehrohrtechnologie sind:

• Umweltschonende Energieerzeugung
• Vollautomatisch und wartungsarm, selbstreinigender Betrieb
• Sparsam im Verbrauch und optimaler Wirkungsgrad
• Temperaturbeständig und betriebssicher
• Flexibilität in der Brennstoff-Auswahl
• Vollständiger Ausbrand der Aschen
• Keine Verschlackungen trotz schnell schmelzender Brennstoffe
• Deutliche Unterschreitung der Emissionsgrenzwerte

 

Optimale Verbrennung / vollständige Oxidation
• Der zylindrische Feuerungsraum erzeugt einen schnell rotierenden Wirbel aus Verbrennungsluft und brennenden Gasen, die überall im Feuerungsraum homogene Temperaturen erzeugen.
• Der ca. 800 C heiße Beton im Drehrohr erhitz den eintretenden Brennstoff und die aufsteigenden Gase werden vom Wirbel erfasst und verbrannt.
• Der sich langsam fortbewegende und durch die Rotation umwälzende Brennstoff wird vom Flammen-Wirbel mehrmals überstrichen und umgesetzt.
• Auch bei hohen Aschegehalten werden durch die Umwälzung immer wieder brennbare Gase zur Oxidation durch den Flammen-Wirbel freigesetzt.
• Die vollautomatische Ansteuerung der Rotationsgeschwindigkeit und die Drehrohrlänge gewährleisten einen vollständigen Ausbrand.
• Beim Eintritt in das Nachbrennmodul wird das Rauchgas mit Sekundärluft versorgt. Durch die anschließende lange Verweilzeit mit Turbulenzen, bei hohen Temperaturen, wird die vollständige Oxidation erreicht.

 

Funktionsfähige und vollständig ausgestattete Industrieanlage:
• SPS-Steuerung mit der Möglichkeit vor- und nachgelagerte Komponenten anzusteuern
• Stokereinheit mit Fallschacht und Zellradschleuse
• Rücklauftemperaturanhebung
• Verkabelung der Feldgeräte
• Automatischer Ascheaustrag
• Automatische Wärmetauscherabreinigung
• Kein Multizyklon zwischen Kessel und Staubfilter

 

Betriebssicherheit & minimaler Bedienungsaufwand
• Drehrohr (Feuerungsraum) und Nachbrennstrecke mit feuerfesten Materialien ausgekleidet.
• Flammspitzen und Funken gelangen nur vollständig oxidiert an die Kühlflächen.
• Thermische Belastungen der Feuerfestauskleidung (bis 1400 °C beständig) werden durch zwangsgeführte Wasserkühlkappen indirekt abgeführt.
• Vollständiger Ausbrand, automatische Wärmetauscherreinigung und proaktive Funktionsüberwachung sichern den vollautomatischen Betrieb und nur ein bis zwei jährliche Revisionen.
• Langsam rotierender Feuerungsraum ersetzt alle beweglichen Teile.
• Permanente und homogene Bewegung des Brennstoffes, mit gezielter Abfuhr der zu hohen Glutbetttemperaturen über die Wasserkühlung, verhindern Verschlackungen.
• Proaktive Wartung durch Beobachtung der Betriebsparameter via Fernüberwachung.

 

Betriebskosten & Verschleiß
• Beständigkeit und Kühlung der Feuerfestmaterialien sichern Standzeiten von bis zu 15 Jahren
• Deutlich reduzierter Verschleiß, weil kein direkter Kontakt der Flammen mit der Kühlfläche zugelassen wird.
• Kein Verschleiß durch Bewegung oder Verkleben von Schlacke an beweglichen Teilen im Feuerungsraum.
• Bei konstant optimaler Verbrennung entfallen zusätzliche Revisions- oder Reinigungsarbeiten.
• Minimale Stromkosten durch frequenzgeregelte und sparsame Motoren
• Stromaufnahme bei Volllastbetrieb: < 3 kW.

 

Wirkungsgrad
• Kein Rostdurchfall durch geschlossenen Drehrohrmantel.
• Kein CO und Ges.-C in den Rauchgasen durch vollständige Oxidation.
• Abgastemperaturen hinter dem Wärmetauscher von <140 °C.
• Ausbrand der Asche durch lange Verweilzeit im Rohr.
• Keine CO –Verluste durch permanente Bewegung im Drehrohr.
• Keine intervallweise Verbrennung / Materialbewegung.
• Höherer Wirkungsgrad durch konstant optimale Verbrennung bei Restsauerstoff-Gehalten von 6-7 %.
• Vorwärmung der Primär- und Sekundärluft mit Eigenenergie.

 

Beispiele praxisbezogener Anwendungen

Rückstände und Sekundärrohstoffe, die als Brennstoffe im Drehrohrkessel emissionsarm und schlackefrei zum Einsatz gekommen sind oder kommen können

• Holzhackschnitzel, Altholz
• Stroh als Pellets, in Quader- oder Rundballen
• Getreide- und Saatnebenprodukte, sowie Kaffee- und Kakaoschalen, lose oder anpelletiert
• Pferde- und Rindereinstreu (Tretmist, Tiefstreu), getrocknet und anbrikettiert
• Laub, Gras, Pflegeschnitt, Gartenabfälle und Straßenbegleitgrün; getrocknet, lose oder anbrikettiert
• Schilf und sonstiges Material aus Deichpflege und Gewässerreinigung; getrocknet
• Palmkernschalen, Olivenkerne/Trester, Obstkerne, Weinkerntrester, Raps- und Ölsaatexpeller
• Energiepflanzen wie Präriegräser und schnell wachsende Hölzer
• Rückstände aus Treibhäusern (z.B. Tomatenstängel); getrocknet und zerkleinert
• Gärreste aus Biogasanlagen, Trester aus Brauereien und sonstige organische Produktionsabfälle; getrocknet, lose oder anbrikettiert
• industrielle Klärschlämme

 

Weitere ungenutzte Brennstoffe mit Potential:
• Schweine- und Rindergülle, Feststoff aus der Trocknung
• Schlämme aus kommunalen Kläranlagen, Feststoff aus der Trocknung
• Ersatzbrennstoffe wie Reifentextil und Destillations-Rückstände